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Erstmals beteiligt sich die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG mit einem eigenen Counter am Saale-Unstrut Gemeinschaftsstand zur ITB in Berlin.

In Halle 11.2 / Stand 101 präsentiert der größte Weinerzeuger Mitteldeutschlands seine anregenden Produkte. Damit sollen Messebesucher natürlich auch angeregt werden, die Region im Süden Sachsen-Anhalts selbst entdecken zu wollen. Dort bieten neben dem Naumburger Dom und zahlreichen Burgen und Schlössern vor allem die landschaftsprägenden Weinberge unvergessliche Ein- und Ansichten. Die mehr als 80 Jahre alte Winzergenossenschaft hat sich bereits auf wachsende Besucherzahlen eingestellt. Die großzügige Weingalerie mit dem gesamten Sortiment an Weinen und Sekten wird seit dem Herbst vervollständigt durch einen neuen Verkostungs- und Eventbereich, das ANISIUM. Der setzt mit seiner aufwändig gestalteten Glasfront zur Straße hin ein architektonisches Achtungszeichen. Im Inneren begrüßen dezent rankende Ornamente den Besucher. Die variable Raumgestaltung lässt auch zwei Veranstaltungen störungsfrei parallel zu. So können hier neben geselligen Weinverkostungen auch Tagungen, Seminare, Bankette bis hin zu Unternehmens- oder Familienfeierlichkeiten veranstaltet werden. Insgesamt bietet der multifunktionale Raum 125 Personen Platz. Selbstverständlich stehen alle technischen Möglichkeiten für audiovisuelle Unterstützung zur Verfügung.
In Anlehnung an eine für die Region wichtige erdgeschichtliche Formation wurde dieses Verkostungszentrum ANISIUM getauft. So bezeichnet sich die erste Stufe der Mittleren Trias, die die Region mit Muschelkalk, Buntsandstein und Keuper, der Basis für den Wein, prägte. Die Anisium-Etappe dauerte etwa sechs Millionen Jahre. Die Bauzeit für das ANISIUM betrug dagegen lediglich zehn Monate. Dafür hat die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG 2,4 Millionen Euro in die Hand genommen. „Gut angelegtes Geld“, kommentiert Geschäftsführer Hans Albrecht Zieger die große Investition. „Schließlich hoffen auch wir auf Menschen aus aller Welt, die sich vor allem den Naumburger Dom als Weltkulturerbe ansehen werden. Bei der Gelegenheit können sie auch gleich noch ein anderes Weltwunder betrachten, den Weinbau an Saale und Unstrut.“