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  Künstler entführt nach Ägypten und Jerusalem (26.08.2010)

Der Merseburger Künstler Rudolf Hammerl bezaubert bereits zum zweiten Mal mit seinen opulenten Farb-Ansichten die Besucher der Freyburger Weingalerie. In dieser Ausstellung hängen u. a. Reiseimpressionen aus Italien, Israel und Ägypten.

Was die Bilder von Rudolf Hammerl ausmacht, ist dabei nicht nur die Pinselführung, sondern vor allem sein gutes Auge für die beste Perspektive auf die Landschaft etwa rund um Merseburg, Querfurt, die Neuenburg und natürlich die Weinberge nahe Freyburg.

Der Bauingenieur im Ruhestand malte bis in die 1980er Jahre nur gelegentlich, danach wurde das künstlerische Auseinandersetzen mit der Umwelt immer mehr zum Bedürfnis. Heute bedeutet es für ihn Entspannung und innerer Ausgleich. Genau das kommt in seinen Bildern zum Ausdruck, denn beliebte Motive sind Landschaften, die innere Ruhe ausstrahlen. Dazu kommen viele Stadtansichten. Hammerls Interesse an Architektur lässt sich auf seine berufliche Tätigkeit zurückführen.

Bislang zeigten vor allem Ausstellungen in Merseburg Hammerls Bilder, zu sehen waren sie schon in der dortigen Stadtbibliothek, im Bildungszentrum Roßmarkt, in der Kreissparkasse, in der Stadtkirche, im Ständehaus, in der Neumarktkirche und im Klinikum. Einen Malkurs hat Hammerl nie besucht. Er schloss sich erst Ende 2006 dem Malzirkel in Leuna an. Ein stattliches Œvre hat der Autodidakt bislang geschaffen, rund 360 Bilder entstanden in den letzten beiden Jahrzehnten, allein 60 davon zeigen die Stadt Merseburg. Zunehmend malt er ganze Zyklen wie „Landschaften am Meer“, „Eindrücke aus dem Mansfelder Land“ und „Stationen an der Straße der Romanik“.


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